Das neue Jahr 2018 bringt auch neue Ver­kehrs­re­geln!

3. Janu­ar 2018

Auch das Jahr 2018 bringt eini­ge Ände­run­gen im Ver­kehrs­recht und neue Ver­kehrs­re­geln mit sich. Zum Bei­spiel die Beleuch­tung für den Fahr­rad­an­hän­ger, stren­ge­re Abgas­un­ter­su­chun­gen oder eCall.

Damit Sie nicht die Über­sicht ver­lie­ren, haben wir das wich­tigs­te zusam­men­ge­fasst.

Die Abgas­un­ter­su­chung wird stren­ger. Onboard-Dia­gno­se reicht nicht mehr.

Auf Daten allei­ne will man sich bei der Abgas­un­ter­su­chung (AU) 2018 nicht mehr ver­las­sen. Seit dem 1. Janu­ar 2018 ist nun auch die soge­nann­te End­rohr­mes­sung Vor­schrift. Bis­lang reich­te es aus, die Daten des Fahr­zeugs aus­zu­le­sen. Tauch­te dort ein Feh­ler auf, muss­te man wei­ter kon­trol­lie­ren. Die End­rohr­mes­sung soll jetzt garan­tie­ren, dass man Feh­ler bei der Abgas­rei­ni­gung bes­ser fin­den kann.

Fahr­rad­fah­rer müs­sen ihre Anhän­ger bes­ser beleuch­ten.

Auch Fahr­rad­an­hän­ger sol­len mit siche­rer wer­den. Des­halb müs­sen sich 2018 nicht nur Auto­fah­rer, son­dern auch Fahr­rad­fah­rer mit Anhän­gern auf stren­ge­re neue Verk­st­re­geln ein­stel­len. Das betrifft vor allem Kin­der­an­hän­ger. Die neu­en Regeln betref­fen alle über 60 Zen­ti­me­ter brei­ten Anhän­ger. Also die meis­ten Anhän­ger. Zwei wei­ße Reflek­to­ren sol­len an die Vor­der­sei­te und zwei rote an die Rück­sei­te. Beson­ders schleckt ist es, wenn der Anhän­ger die Hälf­te des Fahr­radrück­lichts ver­deckt. Dann muss man außer­dem eine rote Rück­leuch­te am Fahr­rad­an­hän­ger anbrin­gen. Man­che Modell sind beson­ders breit. Ist ein Anhän­ger brei­ter als einen Meter, muss der Fahr­rad­fah­rer zusätz­lich vor­ne links eine Front­leuch­te anbrin­gen.

WLTP statt NEFZ. Kfz-Steu­er soll von tat­säch­li­chen CO2-Emis­sio­nen abhän­gen.

Stren­ge­re AU und stren­ge­re Bemes­sungs­gren­zen bei der Kfz-Steu­er kom­men in die­sem Jahr auf Sie zu. Das WLTP-Ver­fah­ren soll Ver­brauch und CO2-Aus­stoß beson­ders genau bestim­men. Die Kfz-Steu­er könn­te dann also stei­gen. Das gilt aber nur für Neu­wa­gen, die das ers­te Mal zuge­las­sen wer­den. Schau­en Sie also beim Auto­kauf im neu­en Jahr beson­ders genau hin.

Neue Zei­chen für Auto­rei­fen. M+S gehört bald der Ver­gan­gen­heit an.

Neue Sym­bo­le gibt es ab 2018 sowohl für Win­ter- als auch für Ganz­jah­res­rei­fen, eine Schnee­flo­cke vor einem Berg. Das M+S-Symbol gilt noch über­gangs­wei­se bis zum 30. Sep­tem­ber 2024. Nur Rei­fen, die ab 2018 pro­du­ziert wer­den, müs­sen das neue Sym­bol tra­gen. Dem Fah­rer droht dann sonst ein Buß­geld.

Not­fall­ruf im Auto – eCall wird Pflicht.

Nach einem Unfall schnel­ler Hil­fe bekom­men. Das elek­tro­ni­sche Not­ruf­sys­tem soll des­halb ab 1. April in jedem neu­en Auto ste­cken. Es besteht aus einem GPS-Emp­fän­ger und einer Mobil­funk­ein­heit. So soll es bei einem Unfall auto­ma­tisch Daten über­mit­teln. Bei einem sehr star­ken Auf­prall soll dann auto­ma­tisch ein Not­ruf aus­ge­löst wer­den, den der Fah­rer wider­ru­fen kann.

Soll­ten Sie Fra­gen haben, mel­den Sie sich gern bei uns.